„Alois Heiss – Leben und Werk“

Ende des Jahres 2020 jährt sich der Todestag von Alois Heiss zum 50. Mal. Aus diesem Anlass zeigt die Gemeinde Neuhausen eine Einzelausstellung mit einer Auswahl seiner Werke.

Der Lehrer und Künstler Alois Heiss

Alois Heiss wurde am 10. Februar 1895 in Rötenbach geboren. An der Königlichen Präparandenanstalt in Bad Saulgau absolvierte er eine Lehrerausbildung und nach seinem Kriegsdienst (1915 – 1918) arbeitete er zunächst als Aushilfslehrer. 1920 begann er ein Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. 1925 heiratete er. Zunächst arbeitete er in Elchingen, 1941 wurde er auf eigenen Wunsch als Lehrer nach Neuhausen versetzt, seine Dienstwohnung befand sich im heutigen Rathaus. Im Frühjahr 1945 musste Alois Heiss Dienst als Gruppenführer des Volkssturms in Neuhausen leisten. Nach Ende des Krieges wurde er vom Schuldienst suspendiert, zwei Jahre später aber erneut als Lehrer an der Volksschule Neuhausen eingestellt. 1950 wurde er zum Beamten auf Lebenszeit ernannt und 1962 pensioniert.

Geschichten gesucht

Als Künstler wie als Lehrer hat Alois Heiss viele Spuren hinterlassen. Geplant ist es nun, Erinnerungen von seinen ehemaligen Schülerinnen und Schülern und Zeitzeugen zu sammeln und in einer Broschüre zu veröffentlichen. Alle, die sich an eine Begegnung oder an seinen Unterricht erinnern, sind herzlich eingeladen, sich bei Elke Eberle per Telefon (07158) 1700-28, E-Mail eberledontospamme@gowaway.neuhausen-fildern.de oder direkt im Rathaus, Zimmer 103 zu melden. Gerne schreibe ich die Geschichte dann nach Ihren Erzählungen auf.

Gegen Ende der Ausstellung werden ausgewählte Geschichten in einer Lesung präsentiert.