31. Januar 2019

„Der Narrenbaum steht“

16 Mann hievten 18 Meter hohen Baum souverän in die Senkrechte

„Auf die Pauke haut ‘se – Bauze Bauze!“ - auf diesen legendären Neuhäuser Narrenruf haben viele lange gewartet. Am Samstagnachmittag erklang er in bester Stimmung und aus vielen Kehlen das erste Mal in diesem Jahr beim Narrenbaumstellen auf dem Schlossplatz. Von allen Seiten liefen zunächst die Maskengruppen ein, mitten unter ihnen natürlich die Rotenhäne. Sie feiern in diesem Jahr ihr 55-jähriges Bestehen. Unter der Leitung von Mosche Merz hievten die Baumsteller dann Stück um Stück mit Hilfe von sogenannten Schwalben den 18 Meter langen Narrenbaum in die Höhe. Geschmückt ist der Narrenbaum mit Tafeln aller Maskengruppen und mit einem kleinen mit rotweißen Bändern verzierten Nadelbäumchen. Viele Maskenträger wie die Wappenlöwen und die Wildsäu oder die Hexen hatten auch ihren Nachwuchs dabei und auch die Kinder sind immer höchst phantasievoll gekleidet. Unter den rund 150 Zuschauern waren auch Ehrenpräsident Hans Siegl, Bürgermeister Ingo Hacker, Narrenbundpräsident Ronald Witt und die Vizepräsidentin Uschi Krieger. Und die Bruggis sorgten wieder mit ihrer Gute-Laune-Musik auch bei zapfiger Kälte für beste Stimmung. Moderiert wurde das Narrenbaumstellen erstmals von dem neu gewählten Zunftmeister Heiko Allgeier. Der Narrenbaum wurde in diesem Jahr zum zweiten Mal verwendet, er hat eine Lebensdauer von vier bis fünf Jahren. „Der Baum ist ganz schön schwer“, sagte Allgeier. Und er betonte, dass sich die fasnetstreibenden Vereine in diesem Jahr erstmals zu einem Festkomitee zusammengeschlossen haben, in diesem Jahr wird erstmals ein Flyer mit allen Fasnets-Veranstaltungen inklusive Wegbeschreibungen an alle Haushalte verteilt.