Wie Alfdorf zu Neuhausen kam

Ansicht auf einen Abguss der Ursula von Gemmingen, gefertigt von Alfons Schaller

Serie der Gemeinschaft für Heimatgeschichte - Zeugnisse der Herren von Neuhausen Teil 5 - Ursula von Gemmingen

Ursula von Gemmingen war die zweite Ehefrau von Wilhelm II. von Neuhausen.

Zuvor war sie mit Max Stumpfen von Schweinsberg verheiratet. Diese Ehe blieb kinderlos. Nach dem Tod ihres ersten Ehemannes heiratete sie im Jahre 1532 Wilhelm II. von Neuhausen. Durch sie kam ein Teil des Ortes Alfdorf bei Welzheim, der württembergisches Lehen war, in Besitz der Herren von Neuhausen.

Wenige Jahre später kaufte Wilhelm II. den anderen Teil  des Ortes, der rechbergisches Lehen war, dazu und war nun alleiniger Besitzer von Alfdorf. Ursula von Gemmingen  hat ihm einen Sohn und eine Tochter geboren. Sie ist im Jahre 1554  verstorben und in Neuhausen begraben worden. (Oswald Gabelkofer: Genealogie der Herren von Neuhausen, Seite 100).

Das Epitaph befand sich früher in der Vorhalle der alten Aussegnungshalle. Durch aufsteigende Feuchtigkeit wurde es stark beschädigt. Es wurde ausgebaut und in der Pfarrkirche aufgestellt. In der Vorhalle der alten Aussegnungshalle wurde der von Alfons Schaller angefertigte Abguß wieder eingebaut.