Informationen mit Stand: 28.05.2020 Freibad - Schulen - Kindertagesstätten

Wichtige Informationen rund um die Corona-Pandemie - Stand 28.05.2020

Freibad
In diesem Jahr wird es keinen Verkauf von Saisonkarten geben. Das Thema Freibadöffnung steht auf der Tagesordnung der nächsten Gemeinderatssitzung am 30.06.

Mozartschule und Friedrich-Schiller-Schule
Die Schulen öffnen langsam wieder – nach den Vorgaben der Landesregierung und des Kultusministeriums.
Vergangene Woche erhielten an der Friedrich-Schiller-Schule vier Klassen mit insgesamt 107 Schülerinnen und Schülern Präsenzunterricht, die beiden 9. und die beiden 10. Realschulklassen. Pro Klasse gibt es jeweils zwei Gruppen. In dieser Woche finden Prüfungen der Zehntklässler statt. Die Schülerinnen und Schüler der 9. und 10. Klassen haben seit dem vierten Mai wieder Präsenzunterricht in den Fächern Deutsch-Mathe-Englisch und die Klassen 9 darüber hinaus in den Wahl-Pflichtfächern Französisch, Technik oder AES. Alle anderen Schülerinnen und Schüler sind derzeit noch im Home-Schooling und werden über die Schul-Cloud mit Material für den Fernunterricht versorgt. Nach den Pfingstferien beginnt auch für sie wieder der Präsenzunterricht, zunächst mit einem ebenfalls reduzierten Angebot. 
An der Mozartschule sind seit dem 18. Mai alle vier 4. Klassen mit 111 Kindern wieder vor Ort. Die Klassen wurden in jeweils zwei Gruppen eingeteilt, sie erhalten in zwei zeitlich versetzten Blöcken Unterricht. Die 1. Gruppe der 4a kommt um 8 Uhr, jeweils immer 10 Minuten später die drei anderen Klassen. Nach 90 Minuten Unterricht und gehen alle entsprechend zeitversetzt wieder nach Hause.  Ab 10.10 Uhr kommen dann die zweiten Gruppen aller vier Klassen jeweils zeitversetzt zur Schule und gehen nach 90 Minuten Unterricht wieder nach Hause.

In der erweiterten Notbetreuung an der Mozartschule für Grundschulkinder wurden Mitte Mai 27 Kinder betreut. 

Kindertagesbetreuung
In der erweiterten Notbetreuung werden derzeit 89 Kinder betreut, weitere Anmeldungen liegen vor. Das Recht auf eine Notbetreuung haben Kinder von Eltern (beide Eltern oder Alleinerziehende), die in systemrelevanten Berufen arbeiten. In der erweiterten Notbetreuung betreut werden außerdem Kinder, wenn der Arbeitgeber der Eltern eine Präsenz am Arbeitsplatz verlangt. Die Kinder werden in der Regel in ihren Stammeinrichtungen von ihnen vertrauten Erzieherinnen betreut. Die Betreuung findet in kleinen, konstant zusammengesetzten Gruppen statt.
Am Samstag, den 16. Mai hat die Landesregierung den Weg zu einem eingeschränkten Regelbetrieb geöffnet. Das bedeutet, dass die zulässige Gruppengröße in Kindertageseinrichtungen weiterhin höchstens die Hälfte der in der Betriebserlaubnis genehmigten Gruppengröße betragen darf. Der Kommunalverband für Jugend und Soziales Baden-Württemberg, die Unfallkasse Baden-Württemberg und das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg haben gemeinsame Schutzhinweise erarbeitet, außerdem gelten die Hygienehinweise des Kultusministeriums in ihrer jeweils aktuellen Fassung. Die aktuelle Corona-Verordnung der Landesregierung sieht vor, dass die Einrichtungsleitung in Absprache mit dem Träger und der Gemeinde die Gruppengröße reduzieren kann, wenn diese Schutzhinweise aufgrund der Anzahl und Größe der Räumlichkeiten, Abstandsvorschriften, etc. nicht eingehalten werden können. Derzeit nicht in der Einrichtung arbeiten sollten außerdem Erzieherinnen, die zur besonders gefährdeten Risikogruppe zählen. Die Landesregierung hat Richtlinien als Entscheidungsgrundlagen erstellt, sollten die Betreuungskapazitäten der Einrichtung nicht ausreichen, um allen teilnahmeberechtigten Kindern die Teilnahme zu ermöglichen. Vom Mindestbetreuungsschlüssel des § 1 der Kindertagesstättenverordnung kann in der erweiterten Notbetreuung abgewichen werden, sofern die Wahrnehmung der Aufsichtspflicht dennoch uneingeschränkt möglich ist. Freie Plätze können unter anderem an Kinder mit erhöhtem Förderbedarf, Kinder ohne Zugang zur deutschen Sprache oder Vorschulkinder vergeben werden.
In der vergangenen Woche haben alle Träger in Neuhausen gemeinsam das weitere Vorgehen abgesprochen, um möglichst vielen Kindern eine zumindest eingeschränkte Betreuung in ihren Einrichtungen zu ermöglichen. Aufgrund der örtlichen Gegebenheiten und des zur Verfügung stehenden Personals ist es unter Einhaltung der Hygienevorschriften leider nicht möglich allen Kindern aller Einrichtungen eine zeitweise Betreuung anzubieten. Zumal die Zahl der Kinder in der erweiterten Notbetreuung ständig steigt. Solange die Schutzhinweise für Kindertageseinrichtungen des KVJS, der Unfallkasse BW und des Landesgesundheitsamtes nicht gelockert werden, ist eine Ausdehnung der Betreuung weiterhin nur sehr eingeschränkt möglich. Sollten Sie als Eltern Fragen haben, wenden Sie sich bitte direkt an die Leitung der Kindertagesstätte Ihres Kindes. Derzeit gibt es Pläne der Landesregierung, bis Ende Juni alle Kindertagesstätten wieder ganz zu öffnen.

Aufgrund der durch die Corona-Verordnung der Landesregierung angeordneten Schließung wird in Neuhausen auf die Erhebung der Nutzungsentgelte inclusive Essensgeld für den Monat März zu 50% sowie für die Monate April 2020 und Mai 2020 zu 100% in allen Kindertageseinrichtungen in der Gemeinde Neuhausen verzichtet (siehe Gemeinderatsbeschluss vom 26.5.2020). In der Notbetreuung werden individuell die in Anspruch genommenen Stunden abgerechnet. Da zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar ist, wann die Kindertageseinrichtungen wieder öffnen dürfen, soll der Einzug der Nutzungsentgelte bis zur Wiedereröffnung der Einrichtungen über den Monat Mai hinaus zunächst ausgesetzt und über einen Verzicht zu einem späteren Zeitpunkt im Gemeinderat beschlossen werden. Das bedeutet Mindereinnahmen von rund 100.000 Euro monatlich. Am 27.03.2020 wurde vom Land BW das Hilfenetz für Familien mit 100 Mio. Euro Soforthilfe für die Kommunen beschlossen. Am 28.04.2020 wurde es um weitere 100 Mio. Euro aufgestockt. Die konkrete Umsetzung ist in vielen Punkten noch unklar. Der Anteil der Gemeinde Neuhausen aus diesen 200 Mio. Euro Soforthilfe beläuft sich auf 179.380,93 €.

Zahl der Erkrankten
Aktuelle Informationen finden Sie auf der Homepage des Landratsamtes Esslingen: www.landkreis-esslingen.de