Bürgerbeteiligung zum Radverkehr im Landkreis Esslingen

Radschnellverbindungen sind aufgrund direkter Führungen mit wenigen Stopps und großer Breite besonders attraktiv, auch auf längeren Distanzen. Sie haben insbesondere aufgrund der steigenden Nutzung von E-Bikes und Pedelecs großes Potenzial, um die Hauptverkehrsachsen auf Straßen und Schienen zu entlasten, Staus zu vermeiden und zur Luftreinhaltung beizutragen. Der Fokus liegt dabei auf einem direkten, gleichmäßigen und möglichst konfliktfreien Vorankommen der Radfahrenden.

Das Land Baden-Württemberg hat 2018 potenzielle Korridore für Radschnellverbindung ermittelt. Für den „Radschnellweg Fildern“ sollen im Rahmen einer Machbarkeitsstudie mögliche Trassen ermittelt werden. Die Hauptachse erstreckt sich von Kirchheim über Denkendorf nach Stuttgart. Daran schließt der Ast von Leinfelden-Echterdingen über Filderstadt und Neuhausen nach Denkendorf an. Alle Bürgerinnen und Bürger können sich ab sofort bis Ende Oktober auf einer

Online-Plattform

mit Hinweisen und Anregungen beteiligen und Wunschstrecken und -ziele angeben.

Alle bis zum 31. Oktober 2021 eingehenden Informationen werden bei der Trassensuche berücksichtigt. In enger Abstimmung mit den Anrainerkommunen Leinfelden-Echterdingen, Filderstadt, Neuhausen a.d.F., Ostfildern, Esslingen am Neckar, Denkendorf, Köngen, Wendlingen, Wernau und Kirchheim u.T. sollen dann zwei Vorzugsvarianten ermittelt werden.

Hierbei wird auch geprüft, ob die erforderlichen Kriterien für Radschnellverbindungen erreicht werden können und welche Kosten für die Umsetzung entstehen. Die Machbarkeitsstudie soll an die geplanten Trassen des Radschnellwegs Stuttgart und des Radschnellwegs Neckartal anschließen, um eine durchgängige Verbindung herzustellen. Die Ergebnisse der Untersuchungen sollen bis Ende 2022 vorliegen.

Kontakt:
Landratsamt Esslingen, Straßenbauamt, Herr Johannes Schaal, E-Mail