30. März 2012
„Es war schön, hier zu arbeiten“
Der Leiter des Ordnungs- und Sozialamtes Herbert Geyer wurde in den Ruhestand verabschiedet
„Vielen Dank für Ihr Engagement mit dem Sie die unterschiedlichsten Themen bearbeitet und innovative Projekte umgesetzt haben und für die Wertschätzung, die Sie Ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern entgegen gebracht haben“, betonte BM Ingo Hacker bei der feierlichen Verabschiedung von Herbert Geyer vergangene Woche. Mehr als 30 Jahre leitete er in Neuhausen das Ordnungs- und Sozialamt.
„Lustig, lustig, trallalalal – jetzt ist ja die Rente da…“, sangen die Kinder des Gemeindekindergartens am Weiherbach zum Abschied. Die Leiterin der Kita Thea Jongkind betonte: „Für uns ist heute ein wehmütiger Tag, sie waren über 30 Jahre ein Chef mit einem Herz für Kinder. Unsere Sorgen und Wünsche fanden bei ihnen immer ein offenes Ohr und Sie haben immer Weitsicht bewiesen.“ Die Kinderbetreuung in den unterschiedlichsten Facetten zählte zu seinen Aufgabenschwerpunkten. Auf der Agenda standen in den vergangenen Jahren die Weiterentwicklung des Kindergartens Am Weiherbach, der Waldkindergarten wurde eingerichtet, in Kooperation mit dem Verein KEZ und der Firma Balluff die Kleinstkinderbetreuung im „Nesthäkchen“ und unter kommunaler Regie das „Rohrspätzle“ eingerichtet und aus der „Kernzeitenbetreuung“ an der Mozartschule entwickelte sich die Offene Ganztagsschule, aber auch die Zusammenarbeit mit den unter kirchlicher Trägerschaft stehenden Kindertageseinrichtungen funktionierte problemlos. BM Ingo Hacker: „Mit Ihrem Weitblick und Ihren immer zutreffenden Prognosen haben Sie Neuhausen in der Kinderbetreuung an die Spitze im Landkreis und weit darüber hinaus gebracht.“ Weitere wichtige Themen waren der Ostertagshof mit Bürgertreff mit inzwischen rund 100 Volunteers und dem Betreutem Wohnen und die Freiwillige Feuerwehr, BM Ingo Hacker: „Die Feuerwehr in Neuhausen ist gut aufgestellt. In Ihrer Amtszeit wurden nicht nur fast alle derzeit genutzten Fahrzeuge der Feuerwehr angeschafft, sondern auch das Rettungszentrum in der Schlossstraße gebaut.“ Und weiter: „Sie haben sich mit Herzblut für die Belange der Menschen hier im Ort eingesetzt, Sie haben schwierige und schöne Zeiten erlebt. Ich danke Ihnen im Namen der Bürgerschaft, des Gemeinderates und der gesamten Verwaltung für ihre Arbeit. Ich danke Ihnen aber auch ganz persönlich für Ihre immer ehrlichen Ratschläge.“ In den Jahren seiner Arbeit hier in Neuhausen galt es Asylbewerber zu betreuen und Menschen aus der ehemaligen DDR aufzunehmen, der Friedhof wurde erweitert und das Jugendhaus gebaut, Herbert Geyer: „Es war schön, hier zu arbeiten und es gab viele sehr bewegende Momente in diesen 30 Jahren.“
